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<title>Verlorener Sohn</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Verlorener Sohn</span></h1>
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<p>Das <a href="Bibel" title="Bibel">biblische</a> <a href="Gleichnis" title="Gleichnis">Gleichnis</a> vom <b>verlorenen Sohn</b> ist ein gemäß dem <a href="Evangelium_nach_Lukas" title="Evangelium nach Lukas">Lukasevangelium</a> (15,11–32 ) von Jesus erzähltes Gleichnis, das sich in einer Reihung von insgesamt drei Gleichnissen mit verwandtem Thema befindet und zum <a href="Lukanisches_Sondergut" class="mw-redirect" title="Lukanisches Sondergut">lukanischen Sondergut</a> gehört. In neueren <a href="Bibel%C3%BCbersetzung" title="Bibelübersetzung">Übersetzungen</a> wird es auch als „Gleichnis von den beiden Söhnen“ bzw. „Von der Liebe des Vaters“ bezeichnet.
</p>

<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Handlung">Handlung</h2></div>

<p>Der jüngere Sohn verlangt von seinem Vater schon vor dessen Tod sein Erbe. Sobald er es erhalten hat, zieht er fort und verprasst das Geld im Ausland. Zum Bettler herabgesunken, arbeitet er als Schweinehirte und hungert dabei so sehr, dass er sich reumütig nach dem Haus seines Vaters zurücksehnt und sich vornimmt, dem Vater seine <a href="S%C3%BCnde" title="Sünde">Sünde</a> zu bekennen und ihn um eine Stelle als geringer <a href="Tagel%C3%B6hner" title="Tagelöhner">Tagelöhner</a> zu bitten. Als er dann tatsächlich nach Hause zurückkehrt, ist der Vater so froh über die Rückkehr seines Sohnes, dass er ihn kaum ausreden lässt und sofort wieder bei sich aufnimmt. Er kleidet ihn festlich ein und veranstaltet ein großes Fest.
</p><p>Als sich der ältere Sohn, der dem Vater die ganze Zeit über treu gedient hat, über das Verhalten des Vaters beklagt, entgegnet dieser: „Mein Kind, du bist immer bei mir, und alles, was mein ist, ist auch dein. Aber jetzt müssen wir uns doch freuen und ein Fest feiern; denn dein Bruder war tot und lebt wieder; er war verloren und ist wiedergefunden worden“ (<a href="Evangelium_nach_Lukas" title="Evangelium nach Lukas"><span style="white-space:nowrap;">Lk</span></a> 15,31&nbsp;).
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Kontext_und_Bedeutung">Kontext und Bedeutung</h2></div>
<p>Das Gleichnis bildet den Abschluss und Höhepunkt einer Reihe von drei Gleichnissen „vom Verlorenen“, die der Evangelist <a href="Lukas_(Evangelist)" title="Lukas (Evangelist)">Lukas</a> zusammengestellt hat.<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die beiden anderen Gleichnisse <a href="Verlorenes_Schaf" title="Verlorenes Schaf">vom verlorenen Schaf</a> (<a href="Evangelium_nach_Lukas" title="Evangelium nach Lukas"><span style="white-space:nowrap;">Lk</span></a> 15,3–7&nbsp;) und <a href="Verlorener_Groschen" title="Verlorener Groschen">vom verlorenen Geldstück</a> (<a href="Evangelium_nach_Lukas" title="Evangelium nach Lukas"><span style="white-space:nowrap;">Lk</span></a> 15,8–10&nbsp;) vergleichen das <a href="Reich_Gottes" title="Reich Gottes">Reich Gottes</a> ebenfalls mit einer Person, die große Freude über das Wiederfinden eines zuvor verlorenen wertvollen Gutes empfindet. Die entsprechende Rolle nimmt hier der „Vater“ ein, der seinen Sohn zurückgewinnt. Die Reihe soll den Vorwurf der <a href="Pharis%C3%A4er" title="Pharisäer">Pharisäer</a> und <a href="Schriftgelehrter" title="Schriftgelehrter">Schriftgelehrten</a> gegen <a href="Jesus_von_Nazaret" title="Jesus von Nazaret">Jesus</a> entkräften, er verkehre unerlaubterweise mit „Sündern und Zöllnern“ (<a href="Evangelium_nach_Lukas" title="Evangelium nach Lukas"><span style="white-space:nowrap;">Lk</span></a> 15,1–3&nbsp;). Diese werden hier durch den verlorenen Sohn repräsentiert, während die Kritiker Jesu sich in der Rolle des beim Vater verbliebenen „älteren Sohns“ wiederfinden.<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Ziel der Darstellung ist die Betonung der besonderen Hinwendung <a href="Gott_(Christentum)" title="Gott (Christentum)">Gottes</a> sowie Jesu selbst zu den „Verlorenen“. Mit diesem Thema „Verlorengehen“ und „Wiedergefundenwerden“ als Metapher für das Verhältnis zwischen Gott und <a href="Judentum" title="Judentum">Israel</a> nehmen die drei Gleichnisse ein wesentliches Motiv des Lukasevangeliums auf. Die Einheit mit Gott als dem Vater wird als das eigentliche Lebensziel beider Söhne dargestellt.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Sozialgeschichtlicher_Hintergrund">Sozialgeschichtlicher Hintergrund</h2></div>
<p>Das Gleichnis wird vor dem Hintergrund rechtlicher Verhältnisse seiner Zeit erzählt. Geht man vorsichtig davon aus, dass das Gleichnis in Galiläa erzählt wurde, so gilt hierfür jüdisches und nicht römisches Recht. Die Tora sieht vor, dass bei zwei Söhnen der ältere zwei Drittel des Vermögens, der jüngere ein Drittel des Vermögens bekam.<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Das Gleichnis vom Verlorenen Sohn wird als Quelle herangezogen, um zu verstehen, wie diese Toravorschrift im 1. Jahrhundert angewandt wurde.<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Jüngere Söhne hatten wahrscheinlich die Möglichkeit, sich ihren <a href="Erbteilung" class="mw-redirect" title="Erbteilung">Erbteil</a> auszahlen zu lassen, um damit im Ausland eine Existenz zu gründen.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Ob eine Bitte um Auszahlung zu Lebzeiten des Vaters anstößig war, ist in der Forschung umstritten.
</p><p>Dass der in der Fremde in Not geratene Sohn keine Glaubensgenossen findet, sondern sich an einen Bürger des fremden Landes wenden muss, macht deutlich, wie weit er sich von seiner Heimat entfernt hat. Jüdische Gemeinden verfügten auch in der <a href="J%C3%BCdische_Diaspora" title="Jüdische Diaspora">Diaspora</a> über ein eigenes <a href="Armenf%C3%BCrsorge#Frühe_Geschichte" class="mw-redirect" title="Armenfürsorge">Armenfürsorgesystem</a>. Seine gezwungenermaßen angenommene Tätigkeit als Schweinehirt, eine für jüdische Hörer unsägliche Aufgabe, macht ihm ein religiöses Leben als Jude schon wegen der <a href="Rituelle_Reinheit" title="Rituelle Reinheit">Unreinheit</a> dieser Tiere unmöglich. Die <a href="Johannisbrotbaum" title="Johannisbrotbaum">Johannisbrotschoten</a>, die er in seiner Not gern gegessen hätte, galten als Brot der Armen.<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Bei der Rückkehr zeigen der <a href="Kuss#Verehrung" title="Kuss">Kuss</a> und die <a href="Zeremonie" title="Zeremonie">Umarmung</a>, dass der Vater dem Sohn „auf Augenhöhe“ begegnet. Das Obergewand steht für die Wiederaufnahme des jüngeren Sohnes in die Familie. Der <a href="Siegelring" title="Siegelring">(Siegel-)Ring</a> gibt ihm die <a href="Vollmacht" title="Vollmacht">Vollmacht</a>, auch rechtlich im Namen der Familie zu handeln. Die Schuhe waren Erkennungszeichen eines freien Mannes – Sklaven gingen barfuß. Innerbiblisch klingt Josefs Freilassung aus dem ägyptischen Gefängnis an (<a href="Genesis_(Bibel)" title="Genesis (Bibel)"><span style="white-space:nowrap;">Gen</span></a> 41,42&nbsp;).<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Schließlich lässt der Vater ein gemästetes Kalb schlachten, um die Rückkehr des Sohnes in besonders festlicher Weise zu feiern, was sein großes Wohlwollen zum Ausdruck bringt und den außerordentlich freudigen Anlass unterstreicht.<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Wirkungsgeschichte">Wirkungsgeschichte</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Religiöse_Exegese"><span id="Religi.C3.B6se_Exegese"></span>Religiöse Exegese</h3></div>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Kirchenväter"><span id="Kirchenv.C3.A4ter"></span>Kirchenväter</h4></div>
<p>Von Anfang an war dieses Gleichnis ein beliebter Predigttext. Die älteste erhaltene <a href="Predigt" title="Predigt">Predigt</a>, die es behandelt, stammt von <a href="Clemens_von_Alexandria" title="Clemens von Alexandria">Clemens von Alexandria</a> aus dem 2. Jahrhundert.<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Weitere Predigten sind von <a href="Athanasius_der_Gro%C3%9Fe" title="Athanasius der Große">Athanasius</a>, <a href="Augustinus_von_Hippo" title="Augustinus von Hippo">Augustinus von Hippo</a> und <a href="Johannes_Chrysostomos" title="Johannes Chrysostomos">Johannes Chrysostomos</a> erhalten.
</p><p>In der <a href="Allegorie" title="Allegorie">allegorischen Auslegung</a>, die bestimmte frühchristliche Schulen (etwa die <a href="Alexandrinische_Exegese" title="Alexandrinische Exegese">alexandrinische</a>) pflegten, wurde beispielsweise das Kleid zur Gerechtigkeit Christi umgedeutet und mit <a href="Jesaja" title="Jesaja"><span style="white-space:nowrap;">Jes</span></a> 61,10&nbsp; in Verbindung gesetzt („Er hat mich mit dem Mantel der Gerechtigkeit gekleidet“); der Ring wird zum „Siegel des Heiligen Geistes“; die Schuhe versinnbildlichen die Fähigkeit, auf den Wegen Gottes zu wandeln.
</p><p>Augustinus von Hippo sah sich selbst in der Rolle des verlorenen Sohns, der erst ein ausschweifendes Leben in der Fremde führte und dann zu Gott heimkehrt.<sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Der <i><a href="Katene" title="Katene">Catena aurea</a></i> des <a href="Thomas_von_Aquin" title="Thomas von Aquin">Thomas von Aquin</a> zufolge sah Augustin in dem „Bürger jenes Landes“ einen „gewissen Fürsten der Lüfte, der zu den Heerscharen des Teufels gehört“, und in den Schweinen unreine Geister, die diesem unterstellt sind.
</p><p>Schon früh kursierten <a href="Antijudaismus" title="Antijudaismus">antijudaistische</a> Auslegungen, die die negativ besetzte Figur des „älteren Sohnes“ mit dem Judentum identifizierten. Bereits <a href="Kyrill_von_Jerusalem" title="Kyrill von Jerusalem">Kyrill von Jerusalem</a> zufolge sagen manche, der ältere Sohn sei Israel nach dem Fleisch, aber der jüngere die Menge der Heiden. Im Mittelalter wurde diese Deutung auch für die bildende Kunst stilprägend.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Orthodoxe_Tradition">Orthodoxe Tradition</h4></div>
<p>Die Orthodoxen Kirchen feiern den zweiten der vier Sonntage der Vorfastenzeit als den <i>Sonntag des Verlorenen Sohns</i>.<sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Moderne">Moderne</h4></div>
<p><a href="Johannes_Paul_II." title="Johannes Paul II.">Johannes Paul II.</a> legt das Gleichnis in seiner Enzyklika <a href="Dives_in_misericordia" title="Dives in misericordia">Dives in misericordia</a> (Über das göttliche Erbarmen) aus.<sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Darstellungen_in_der_Kunst">Darstellungen in der Kunst</h3></div>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Darstellungen_in_der_Malerei">Darstellungen in der Malerei</h4></div>

<p>Die Darstellung <a href="Verlorener_Sohn_(Kathedrale_von_Bourges)" title="Verlorener Sohn (Kathedrale von Bourges)">Verlorener Sohn</a> in Bourges aus dem 13.&nbsp;Jahrhundert zählt zu den ältesten Glasmalereien dieses Motivs. Das Werk <i>Die Heimkehr des verlorenen Sohnes</i>, das <a href="Rembrandt_van_Rijn" title="Rembrandt van Rijn">Rembrandt</a> in seinem Todesjahr malte, zeigt die Ankunft des Sohnes nach seiner Reise wieder beim Vater.
</p><p>Im amerikanischen <a href="Exil" title="Exil">Exil</a> malte <a href="Max_Beckmann" title="Max Beckmann">Max Beckmann</a> 1949 einen <i>verlorenen Sohn</i>, der einen Verzweifelten zwischen Frauen zeigt. Das Bild hängt heute im <a href="Sprengelmuseum" class="mw-redirect" title="Sprengelmuseum">Sprengelmuseum</a> in <a href="Hannover" title="Hannover">Hannover</a>. Ein Beispiel für die Umsetzung in Glas ist die auf vier Glasfenster aufgeteilte Erzählung in der Frankfurter <a href="Lukaskirche_(Frankfurt)" class="mw-redirect" title="Lukaskirche (Frankfurt)">Lukaskirche</a> (1953/56) von <a href="Gisela_Dreher-Richels" title="Gisela Dreher-Richels">Gisela Dreher-Richels</a> und <a href="Gerhard_Dreher" title="Gerhard Dreher">Gerhard Dreher</a>. Eine ebenfalls moderne Darstellung findet sich am Hildesheimer <a href="Bugenhagenbrunnen" title="Bugenhagenbrunnen">Bugenhagenbrunnen</a>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Darstellungen_in_der_Literatur">Darstellungen in der Literatur</h4></div>
<p>Zu den frühen Bearbeitungen des Motivs gehört die lateinische Schulkomödie <i>Acolastus</i> (1529) des niederländischen Autors <a href="Wilhelm_Gnapheus" title="Wilhelm Gnapheus">Wilhelm Gnapheus</a> und die humanistische Studentenkomödie <i><a href="Studentes" title="Studentes">Studentes</a></i> (1545) von <a href="Christoph_Stummel" class="mw-redirect" title="Christoph Stummel">Christoph Stummel</a>.<sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="#cite_note-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Dem folgten die Studentenkomödien <i><a href="Cornelius_Relegatus" title="Cornelius Relegatus">Cornelius Relegatus</a></i> (1600) von <a href="Albert_Wichgreve" title="Albert Wichgreve">Albert Wichgreve</a> und <i>Surge</i> (1647) von <a href="Jacob_Chronander" title="Jacob Chronander">Jacob Chronander</a>.
</p><p>Komödien auf Deutsch <i>Vom verlorenen Sohn</i> dichteten <a href="Burkard_Waldis" title="Burkard Waldis">Burkard Waldis</a> (1527), <a href="Hans_Ackermann_(Dichter)" title="Hans Ackermann (Dichter)">Johannes Ackermann</a> (1537), <a href="Johannes_Salat" title="Johannes Salat">Johannes Salat</a> (1537), <a href="J%C3%B6rg_Wickram" title="Jörg Wickram">Jörg Wickram</a> (1540), <a href="Hans_Sachs" title="Hans Sachs">Hans Sachs</a> (1557) und Nikolaus Loccius (1619).<sup id="cite_ref-14" class="reference"><a href="#cite_note-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Unter den <a href="Kom%C3%B6die" title="Komödie">Komödien</a> der „englischen Komödianten“ scheint die <i>Vom verlornen Sohn</i> (1620) besonders beliebt gewesen zu sein, ebenso das <a href="Fr%C3%BChneuenglisch" title="Frühneuenglisch">frühneuenglische</a> Drama <i>The Disobedient Child</i> (1560) von Thomas Ingeland.
</p><p>Das Gleichnis wurde von den älteren deutschen Dichtern in kleineren Erzählungen vielfach moralisierend angewendet und ausgeschmückt. Als Nebenmotiv findet es sich beispielsweise bei <a href="Johanna_Spyri" title="Johanna Spyri">Johanna Spyri</a> am Ende des ersten <a href="Heidi_(Roman)" title="Heidi (Roman)">Heidi</a>-Bands.
</p><p>1907 veröffentlichte der französische <a href="Nobelpreis_f%C3%BCr_Literatur" title="Nobelpreis für Literatur">Literatur-Nobelpreisträger</a> <a href="Andr%C3%A9_Gide" title="André Gide">André Gide</a> die Erzählung <i><a href="Die_R%C3%BCckkehr_des_verlorenen_Sohnes_(Erz%C3%A4hlung)" title="Die Rückkehr des verlorenen Sohnes (Erzählung)">Die Rückkehr des verlorenen Sohnes</a> (Le Retour de l’enfant prodigue)</i>, in dem er das Thema individualistisch-emanzipatorisch abwandelt.
</p><p><a href="Franz_Kafka" title="Franz Kafka">Franz Kafkas</a> Parabel <a href="Heimkehr_(Kafka)" title="Heimkehr (Kafka)">Heimkehr</a> (1920) nimmt das Motiv auf.
</p><p>1998 veröffentlichte <a href="Hans-Ulrich_Treichel" title="Hans-Ulrich Treichel">Hans-Ulrich Treichel</a> seinen Nachkriegsroman <i><a href="Der_Verlorene_(Roman)" title="Der Verlorene (Roman)">Der Verlorene</a></i>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Darstellungen_in_der_Musik">Darstellungen in der Musik</h4></div>
<p>Angeregt von <a href="Sergei_Pawlowitsch_Djagilew" title="Sergei Pawlowitsch Djagilew">Sergei Pawlowitsch Djagilew</a> entstand 1928 das Ballett „Der verlorene Sohn“ op. 46 von <a href="Sergei_Sergejewitsch_Prokofjew" title="Sergei Sergejewitsch Prokofjew">Sergei Sergejewitsch Prokofjew</a>.
</p><p>Der britische Komponist <a href="Benjamin_Britten" title="Benjamin Britten">Benjamin Britten</a> schuf die 1968 uraufgeführte Kirchenoper <i>The Prodigal Son</i>. Das Libretto dazu stammt von William Plomer.
</p><p>Der Song <i>Prodigal Son</i> der britischen <a href="Rockband" title="Rockband">Rockband</a> <a href="The_Rolling_Stones" title="The Rolling Stones">The Rolling Stones</a> vom Album <i><a href="Beggars_Banquet" title="Beggars Banquet">Beggars Banquet</a></i> (1968) behandelt das Gleichnis vom verlorenen Sohn, ebenso wie der gleichnamige Song vom Album <a href="Killers_(Iron-Maiden-Album)#Originalveröffentlichung" title="Killers (Iron-Maiden-Album)">Killers</a> der britischen <a href="Heavy_Metal" title="Heavy Metal">Heavy-Metal</a>-Band <a href="Iron_Maiden" title="Iron Maiden">Iron Maiden</a> (1981).
</p><p>Das Titelstück des Albums <i>The Good Son</i> von <a href="Nick_Cave_and_the_Bad_Seeds" title="Nick Cave and the Bad Seeds">Nick Cave and the Bad Seeds</a> (1990) erzählt die Geschichte aus der Sicht des „guten Sohnes“, der zu Hause blieb.
</p><p>1983 wurde <a href="Posthum" title="Posthum">posthum</a> <i>The Prodigal Son</i> von <a href="Keith_Green" title="Keith Green">Keith Green</a> von seiner Witwe Melody veröffentlicht, es hätte Teil einer <a href="Rockoper" title="Rockoper">Rockoper</a> werden sollen.
</p><p>Das Gleichnis ist auch Thema des <a href="Musical" title="Musical">Kindermusicals</a> <i>Der verlorene Sohn</i> von <a href="Dagmar_Heizmann-Leucke" title="Dagmar Heizmann-Leucke">Dagmar Heizmann-Leucke</a> und <a href="Klaus_Heizmann" title="Klaus Heizmann">Klaus Heizmann</a>, erschienen im <a href="Gerth_Medien" title="Gerth Medien">Musikverlag Klaus Gerth</a> (1999).
</p><p>Von <a href="Christiane_Michel-Ostertun" title="Christiane Michel-Ostertun">Christiane Michel-Ostertun</a> gibt es ein Oratorium mit szenischen Elementen "Das Gleichnis vom verlorenen Sohn", Uraufführung am 22. Mai 2022 in Ludwigshafen.<sup id="cite_ref-15" class="reference"><a href="#cite_note-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Theater">Theater</h4></div>
<p>Im Jahr 1560 erschien mit <a href="The_Disobedient_Child" title="The Disobedient Child">The Disobedient Child</a> (<i>Das ungehorsame Kind</i>) ein Schauspiel des Studenten Thomas Ingelend aus Cambridge.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Darstellungen_im_Film">Darstellungen im Film</h4></div>
<p>Im Jahr 1934 drehte <a href="Luis_Trenker" title="Luis Trenker">Luis Trenker</a> seinen Film <i><a href="Der_verlorene_Sohn_(1934)" title="Der verlorene Sohn (1934)">Der verlorene Sohn</a></i> (Südtirol – New York – Südtirol).
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<dl><dt>Exegetische Literatur</dt>
<dd></dd>
<dd>→ siehe auch die Abschnitte in den <a href="Lukasevangelium#Kommentare_(Auswahl)" class="mw-redirect" title="Lukasevangelium">einschlägigen Kommentaren</a> (Bovon, Bock, Eckey u.&nbsp;a.) und der allgemeinen <a href="Gleichnis#Literatur" title="Gleichnis">Literatur zu den Gleichnissen Jesu</a>.</dd></dl>
<ul><li><a href="J._Duncan_M._Derrett" title="J. Duncan M. Derrett">Derrett J. Duncan</a>: <i>Law in the New Testament: The Parable of the Prodigal Son.</i> In: <i>New Testament Studies</i> 14 (1967), S. 56–74.</li>
<li><a href="Christof_Landmesser" title="Christof Landmesser">Christof Landmesser</a>: <i>Die Rückkehr ins Leben nach dem Gleichnis vom verlorenen Sohn</i>. In: <i>Zeitschrift für Theologie und Kirche</i> 99 (2002), S. 239–261.</li>
<li><a href="Hanna_Roose" title="Hanna Roose">Hanna Roose</a>: <i>Umkehr und Ausgleich bei Lukas: die Gleichnisse vom verlorenen Sohn (Lk 15.11-32) und vom reichen Mann und armen Lazarus (Lk 16.19-31) als Schwestergeschichten</i>. In: <i>New Testament Studies</i> 56 (2010), S. 1–21.</li>
<li><a href="Luise_Schottroff" title="Luise Schottroff">Luise Schottroff</a>: <i>Die Gleichnisse Jesu</i>. Gütersloh 2005, S. 177–197, ISBN 3-579-05200-4.</li>
<li>Luise Schottroff: <i>Das Gleichnis vom verlorenen Sohn</i>. In: <i>Zeitschrift für Theologie und Kirche</i> 68 (1971), S. 27–52.</li></ul>
<dl><dt>Rezeptionsgeschichte</dt>
<dd></dd></dl>
<ul><li>Robert Baldwin: <i>A Bibliography of the Prodigal Son Theme in Art and Literature.</i> In: Bulletin of Bibliography, 44,3 (1987), S. 167–171</li>
<li>Derrett J. Duncan: <i>The Parable of the Prodigal Son: Patristic Allegories and Jewish Midrashim.</i> In: Studia Patristica 10 (1970), S. 219–224.</li>
<li><a href="Albert_Raffelt" title="Albert Raffelt">Albert Raffelt</a>: <i><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.freidok.uni-freiburg.de/volltexte/1558/pdf/profectus_sum.pdf">„profectus sum abs te in regionem longinquam“</a> (conf. 4,30; PDF; 719&nbsp;kB). Das Gleichnis vom „verlorenen Sohn“ in den Confessiones des Aurelius Augustinus</i>. In: Theologie und Glaube 93 (2003), S. 208–222.</li>
<li><a href="Manfred_Siebald" title="Manfred Siebald">Manfred Siebald</a>: <i>Der verlorene Sohn in der amerikanischen Literatur</i>. Heidelberg 2003 (= American studies, 100), ISBN 3-8253-1302-6.</li>
<li><a href="Thomas_S%C3%B6ding" title="Thomas Söding">Thomas Söding</a>: <i>Streit um den verlorenen Sohn: Johannes Eck und Martin Luther über Gnade und Freiheit in der Leipziger Disputation 1519</i>. In: <i>Münchener theologische Zeitschrift</i> 70/3 (2019), S. 187–205. (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://mthz.ub.uni-muenchen.de/MThZ/issue/view/318">Online</a>)</li></ul>
<dl><dt>Sonstige Literatur</dt>
<dd></dd></dl>
<ul><li><a href="Kenneth_E._Bailey" title="Kenneth E. Bailey">Kenneth E. Bailey</a>: <i>Der ganz andere Vater – Die biblische Geschichte vom verlorenen Sohn aus nahöstlicher Perspektive in Szene gesetzt.</i> Neufeld Verlag, Schwarzenfeld 2006. ISBN 978-3-937896-23-6.</li>
<li><a href="Benedikt_XVI." title="Benedikt XVI.">Benedikt XVI.</a> (Joseph Ratzinger): <i>Jesus von Nazareth</i>, Teil 1: <i>Von der Taufe im Jordan bis zur Verklärung</i>. Freiburg 2007, ISBN 978-3-451-29861-5.</li>
<li><a href="Herwig_B%C3%BCchele" title="Herwig Büchele">Herwig Büchele</a>: <i>Zum Gleichnis vom barmherzigen Vater. Der Traum von Gerechtigkeit und Friede.</i> Wagner Verlag, Linz 2013, ISBN 978-3-902330-82-6.</li>
<li><a href="Wolfgang_Fenske" title="Wolfgang Fenske">Wolfgang Fenske</a>: <i>Ein Mensch hatte zwei Söhne. Das Gleichnis vom verlorenen Sohn in Schule und Gemeinde</i>. Göttingen 2003, ISBN 3-525-61552-3.</li>
<li><a href="Floyd_McClung" title="Floyd McClung">Floyd McClung</a>: <i>Das Vaterherz Gottes.</i> Übersetzt von Monika Gibbs und Gabriele Horn-Merz. Asaph, Lüdenscheid 2004, ISBN 978-3-935703-23-9. Englische Ausgabe: <i>The Father Heart of God</i>, Harvest House Publishers, 1984.</li>
<li><a href="Henri_J._M._Nouwen" title="Henri J. M. Nouwen">Henri J. M. Nouwen</a>: <i>Nimm sein Bild in dein Herz: geistliche Deutung eines Gemäldes von Rembrandt</i>. Freiburg im Breisgau 1995, ISBN 3-451-22404-6.</li>
<li>Susanne Schmid-Grether: <i>Jesus der Jude oder warum Nikodemus bei Nacht kam: Neutestamentliche Texte auf dem jüdischen Hintergrund neu gelesen und verstanden</i>. Wetzikon (CH) 2. Aufl. 1997 ISBN 3-9521622-3-X.</li>
<li><a href="Miroslav_Volf" title="Miroslav Volf">Miroslav Volf</a>: <i>Von der Ausgrenzung zur Umarmung. Versöhnendes Handeln als Ausdruck christlicher Identität.</i> Francke Marburg, 2012; ISBN 978-3-86827-355-7; S. 200–217. Originaltitel: <i>Exclusion and Embrace: A Theological Exploration of Identity, Otherness, and Reconciliation</i>.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noresize noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Commons"></span></span></div><b><span class=""><a class="external text" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Prodigal_son?uselang=de"><span lang="en">Commons</span>: Der verlorene Sohn</a></span></b>&nbsp;– Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien</div>
<ul><li><a href="Thomas_von_Aquin" title="Thomas von Aquin">Thomas von Aquin</a>: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.catecheticsonline.com/CatenaAurea-Luke15.php">Catena aurea</a>, Auszug (englisch)</li>
<li><a href="Daniel_H%C3%A4nichen" title="Daniel Hänichen">Daniel Hänichen</a>: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://digital.slub-dresden.de/werkansicht/dlf/277/1"><i>Acolastus, Das ist: Der ungerathene, verlorene, jedoch wiederkerende Sohn.</i></a> (1604)</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text">Annette Merz: <i>Last und Freude des Kehrens (Von der verlorenen Drachme) Lk 15,8–10</i>; in: Ruben Zimmermann (Hrsg.): <i>Kompendium der Gleichnisse Jesu</i>; Gütersloher Verlagshaus, Gütersloh 2007; S. 610–617, hier S. 610.</span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text">Karl-Heinrich Ostmeyer: <i>Dabei sein ist alles (Der verlorene Sohn) Lk 15,11–32</i>; in: Ruben Zimmermann (Hrsg.): <i>Kompendium der Gleichnisse Jesu</i>; Gütersloher Verlagshaus, Gütersloh 2007; S. 618–633, hier S. 631.</span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. <a href="Deuteronomium" title="Deuteronomium"><span style="white-space:nowrap;">Dtn</span></a> 21,17&nbsp;.</span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text">Karl-Heinrich Ostmeyer: <i>Dabei sein ist alles (Der verlorene Sohn) Lk 15,11–32</i>; in: Ruben Zimmermann (Hrsg.): <i>Kompendium der Gleichnisse Jesu</i>; Gütersloher Verlagshaus, Gütersloh 2007; S. 618–633, hier S. 624.</span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text">Zur vorzeitigen Auszahlung des Erbes vgl. Babylonischer Talmud, Traktat Bava Batra, 136a.</span>
</li>
<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. die Aussage im Midrasch: „Rabbi Acha hat gesagt: ‚Wenn die Israeliten Johannisbrot nötig haben, dann tun sie Buße‘“ (<a href="Levitikus_Rabba" class="mw-redirect" title="Levitikus Rabba">Levitikus Rabba</a> 35).</span>
</li>
<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text">Karl-Heinrich Ostmeyer: <i>Dabei sein ist alles (Der verlorene Sohn) Lk 15,11–32</i>; in: Ruben Zimmermann (Hrsg.): <i>Kompendium der Gleichnisse Jesu</i>; Gütersloher Verlagshaus, Gütersloh 2007; S. 618–633, hier S. 626.</span>
</li>
<li id="cite_note-8"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-8">↑</a></span> <span class="reference-text">Karl-Heinrich Ostmeyer: <i>Dabei sein ist alles (Der verlorene Sohn) Lk 15,11–32</i>; in: Ruben Zimmermann (Hrsg.): <i>Kompendium der Gleichnisse Jesu</i>; Gütersloher Verlagshaus, Gütersloh 2007; S. 618–633, hier S. 631.</span>
</li>
<li id="cite_note-9"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-9">↑</a></span> <span class="reference-text">Philip Schaff: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.ccel.org/ccel/schaff/anf02.vi.iv.ix.html#vi.iv.ix-p226.1"><i>Anti-Nicene Fathers: Fathers of the Second Century</i></a></span>
</li>
<li id="cite_note-10"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-10">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Albert_Raffelt" title="Albert Raffelt">Albert Raffelt</a>: <i>„profectus sum abs te in regionem longinquam“ (conf. 4,30). Das Gleichnis vom „verlorenen Sohn“ in den Confessiones des Aurelius Augustinus</i>. In: Norbert Fischer, Dieter Hattrup, Cornelius Mayer (Hrsg.): <i>Freiheit und Gnade in Augustins Confessiones.: Der Sprung ins lebendige Leben</i>. Schöningh, Paderborn 2003, S. 82*–96* (<a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.freidok.uni-freiburg.de/volltexte/1558/pdf/profectus_sum.pdf">Digitalisat</a>).</span>
</li>
<li id="cite_note-11"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-11">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.orthodoxfrat.de/a2.htm#vf2">www.orthodoxfrat.de</a></span>
</li>
<li id="cite_note-12"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-12">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://w2.vatican.va/content/john-paul-ii/de/encyclicals/documents/hf_jp-ii_enc_30111980_dives-in-misericordia.html"><i>Das Gleichnis vom verlorenen Sohn.</i></a><span class="Abrufdatum" style="display:none"> Abgerufen im 1.&nbsp;Januar 1</span></span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AVerlorener+Sohn&amp;rft.title=Das+Gleichnis+vom+verlorenen+Sohn&amp;rft.description=Das+Gleichnis+vom+verlorenen+Sohn&amp;rft.identifier=&amp;rft.date=">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-13"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-13">↑</a></span> <span class="reference-text">Art. zu <span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.ostfriesischelandschaft.de/fileadmin/user_upload/BIBLIOTHEK/BLO/Gnapheus.pdf"><i>Willem de Volder alias Gnaphaeus Guilhlmus.</i></a> In: <i><a href="Biographisches_Lexikon_f%C3%BCr_Ostfriesland" title="Biographisches Lexikon für Ostfriesland">Biographisches Lexikon für Ostfriesland</a>.</i><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 14.&nbsp;August 2017</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AVerlorener+Sohn&amp;rft.title=Willem+de+Volder+alias+Gnaphaeus+Guilhlmus&amp;rft.description=Willem+de+Volder+alias+Gnaphaeus+Guilhlmus&amp;rft.identifier=http%3A%2F%2Fwww.ostfriesischelandschaft.de%2Ffileadmin%2Fuser_upload%2FBIBLIOTHEK%2FBLO%2FGnapheus.pdf">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-14"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-14">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. hierzu: Franz Spengler: <i>Der verlorene Sohn im Drama des 16. Jahrhunderts</i>. Innsbruck 1888.</span>
</li>
<li id="cite_note-15"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-15">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.mannheimer-morgen.de/orte/ludwigshafen_artikel,-ludwigshafen-gleichnis-als-oratorium-_arid,1955193.html">Bericht von der Uraufführung im Mannheimer-Morgen</a></span>
</li>
</ol>
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<div style="display: table-cell; vertical-align: middle; width: 100%;">
<div>
Normdaten&nbsp;(Werk): <a href="Gemeinsame_Normdatei" title="Gemeinsame Normdatei">GND</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://d-nb.info/gnd/4187877-2">4187877-2</a></span> </div>
</div></div>
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/* start https://de.wikipedia.org/ */


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<div class="klappleiste-kopf"><a href="Liste_der_Gleichnisse_Jesu" title="Liste der Gleichnisse Jesu">Gleichnisse Jesu</a></div>
<div class="klappleiste-inhalt mw-collapsible-content">
<p><b>Gleichnisse in den synoptischen Evangelien:</b><br>
<i>Gleichnisse im engeren Sinn</i>:
<span style="white-space:nowrap"><a href="Vom_gro%C3%9Fen_Abendmahl" title="Vom großen Abendmahl">Großes Abendmahl</a> |</span>
<span style="white-space:nowrap"><a href="Gleichnis_von_den_Arbeitern_im_Weinberg" title="Gleichnis von den Arbeitern im Weinberg">Arbeiter im Weinberg</a> |</span>
<span style="white-space:nowrap"><a href="Gleichnis_vom_bittenden_Freund" title="Gleichnis vom bittenden Freund">Bittender Freund</a> |</span>
<span style="white-space:nowrap"><a href="Gleichnis_vom_Blindensturz" title="Gleichnis vom Blindensturz">Blindensturz</a> |</span>
<span style="white-space:nowrap"><a href="Drei_Gleichnisse_zur_Wachsamkeit" title="Drei Gleichnisse zur Wachsamkeit">Dieb in der Nacht</a> |</span>
<span style="white-space:nowrap"><a href="Ehrenpl%C3%A4tze_bei_der_Hochzeit" title="Ehrenplätze bei der Hochzeit">Ehrenplätze bei der Hochzeit</a> |</span>
<span style="white-space:nowrap"><a href="Gleichnis_vom_Feigenbaum" title="Gleichnis vom Feigenbaum">Feigenbaum</a> |</span>
<span style="white-space:nowrap"><a href="Gleichnis_vom_Feigenbaum_ohne_Fr%C3%BCchte" title="Gleichnis vom Feigenbaum ohne Früchte">Feigenbaum ohne Früchte</a> |</span>
<span style="white-space:nowrap"><a href="Gleichnis_vom_Fischnetz" title="Gleichnis vom Fischnetz">Fischnetz</a> |</span>
<span style="white-space:nowrap"><a href="Haus_auf_Felsen_und_auf_Sand_gebaut" title="Haus auf Felsen und auf Sand gebaut">Haus auf Felsen und auf Sand gebaut</a> |</span>
<span style="white-space:nowrap"><a href="Vom_Herrn_und_Knecht" title="Vom Herrn und Knecht">Herr und Knecht</a> |</span>
<span style="white-space:nowrap"><a href="Gleichnis_von_den_klugen_und_t%C3%B6richten_Jungfrauen" title="Gleichnis von den klugen und törichten Jungfrauen">Kluge und törichte Jungfrauen</a> |</span>
<span style="white-space:nowrap"><a href="Gleichnis_von_der_kostbaren_Perle" title="Gleichnis von der kostbaren Perle">Kostbare Perle</a> |</span>
<span style="white-space:nowrap"><a href="Gleichnis_vom_Licht_unter_dem_Scheffel" title="Gleichnis vom Licht unter dem Scheffel">Licht unter dem Scheffel</a> |</span>
<span style="white-space:nowrap"><a href="Gleichnis_vom_Nadel%C3%B6hr" title="Gleichnis vom Nadelöhr">Nadelöhr und Kamel</a> |</span>
<span style="white-space:nowrap"><a href="Gleichnis_von_den_neuen_Flicken_auf_dem_alten_Kleid" title="Gleichnis von den neuen Flicken auf dem alten Kleid">Neue Flicken auf dem alten Kleid</a> |</span>
<span style="white-space:nowrap"><a href="Neuer_Wein_in_alten_Schl%C3%A4uchen" title="Neuer Wein in alten Schläuchen">Neuer Wein in alten Schläuchen</a> |</span>
<span style="white-space:nowrap"><a href="Gleichnis_von_der_selbstwachsenden_Saat" title="Gleichnis von der selbstwachsenden Saat">Selbstwachsende Saat</a> |</span>
<span style="white-space:nowrap"><a href="Der_Schatz_im_Acker" title="Der Schatz im Acker">Schatz im Acker</a> |</span>
<span style="white-space:nowrap"><a href="Pharis%C3%A4er_und_Z%C3%B6llner" title="Pharisäer und Zöllner">Pharisäer und Zöllner</a> |</span>
<span style="white-space:nowrap"><a href="Gleichnis_vom_reichen_Kornbauern" title="Gleichnis vom reichen Kornbauern">Reicher Kornbauer</a> |</span>
<span style="white-space:nowrap"><a href="Gleichnis_von_den_musizierenden_Kindern" title="Gleichnis von den musizierenden Kindern">Spielende Kinder</a> |</span>
<span style="white-space:nowrap"><a href="Gleichnis_von_den_anvertrauten_Talenten" title="Gleichnis von den anvertrauten Talenten">Anvertraute Talente</a> |</span>
<span style="white-space:nowrap"><a href="Drei_Gleichnisse_zur_Wachsamkeit#Treuer_Haushalter" title="Drei Gleichnisse zur Wachsamkeit">Treuer Haushalter</a> |</span>
<span style="white-space:nowrap"><a href="Ungleiche_S%C3%B6hne" title="Ungleiche Söhne">Ungleiche Söhne</a> |</span>
<span style="white-space:nowrap"><a href="Gleichnis_vom_ungerechten_Richter" title="Gleichnis vom ungerechten Richter">Ungerechter Richter</a> |</span>
<span style="white-space:nowrap"><a href="Gleichnis_vom_ungerechten_Haushalter" title="Gleichnis vom ungerechten Haushalter">Ungerechter Haushalter</a> |</span>
<span style="white-space:nowrap"><a href="Gleichnis_vom_Unkraut_unter_dem_Weizen" title="Gleichnis vom Unkraut unter dem Weizen">Unkraut unter dem Weizen</a> |</span>
<span style="white-space:nowrap"><a href="Gleichnis_von_den_b%C3%B6sen_Weing%C3%A4rtnern" class="mw-redirect" title="Gleichnis von den bösen Weingärtnern">Böse Weingärtner</a> |</span>
<span style="white-space:nowrap"><a href="Gleichnis_vom_Sauerteig" title="Gleichnis vom Sauerteig">Sauerteig</a> |</span>
<span style="white-space:nowrap"><a href="Schalksknecht" title="Schalksknecht">Schalksknecht</a> |</span>
<span style="white-space:nowrap"><a href="Gleichnis_vom_Senfkorn" title="Gleichnis vom Senfkorn">Senfkorn</a> |</span>
<span style="white-space:nowrap"><a href="Gleichnis_vom_Turmbau_und_vom_Kriegf%C3%BChren" title="Gleichnis vom Turmbau und vom Kriegführen">Turmbau und Kriegführen</a> |</span>
<span style="white-space:nowrap"><a href="Verlorener_Groschen" title="Verlorener Groschen">Verlorener Groschen</a> |</span>
<span style="white-space:nowrap"><a href="Verlorenes_Schaf" title="Verlorenes Schaf">Verlorenes Schaf</a> |</span>
<span style="white-space:nowrap"><a class="mw-selflink selflink">Verlorener Sohn</a> |</span>
<span style="white-space:nowrap"><a href="Gleichnis_vom_vierfachen_Ackerfeld" title="Gleichnis vom vierfachen Ackerfeld">Vierfaches Ackerfeld</a> |</span>
<span style="white-space:nowrap"><a href="Drei_Gleichnisse_zur_Wachsamkeit" title="Drei Gleichnisse zur Wachsamkeit">Wachsame Knechte</a> |</span>
<span style="white-space:nowrap"><a href="Gleichnis_vom_Gl%C3%A4ubiger_und_seinen_zwei_Schuldnern" title="Gleichnis vom Gläubiger und seinen zwei Schuldnern">Zwei Schuldner</a></span><br>
<i>Weitere Bildreden und Beispielerzählungen</i>:
<span style="white-space:nowrap"><a href="Barmherziger_Samariter" title="Barmherziger Samariter">Barmherziger Samariter</a> |</span>
<span style="white-space:nowrap"><a href="Henne_und_K%C3%BCken" title="Henne und Küken">Henne und Küken</a> |</span>
<span style="white-space:nowrap"><a href="Reicher_Mann_und_armer_Lazarus" title="Reicher Mann und armer Lazarus">Reicher Mann und armer Lazarus</a> |</span>
<span style="white-space:nowrap"><a href="Salz_der_Erde" title="Salz der Erde">Salz der Erde</a> |</span>
<span style="white-space:nowrap"><a href="Vom_Weltgericht" title="Vom Weltgericht">Weltgericht</a></span>
</p><p><b>Bildreden bei Johannes:</b><br>
<i><a href="Ich-bin-Worte" title="Ich-bin-Worte">Ich-bin-Worte</a></i>:
<span style="white-space:nowrap"><a href="Brot_des_Lebens" title="Brot des Lebens">Ich bin das Brot des Lebens</a> |</span>
<span style="white-space:nowrap"><a href="Ich_bin_das_Licht_der_Welt" title="Ich bin das Licht der Welt">Ich bin das Licht der Welt</a> |</span>
<span style="white-space:nowrap"><a href="Ich_bin_die_T%C3%BCr" title="Ich bin die Tür">Ich bin die Tür</a> |</span>
<span style="white-space:nowrap"><a href="Guter_Hirte" title="Guter Hirte">Ich bin der gute Hirte</a> |</span>
<span style="white-space:nowrap"><a href="Ich_bin_die_Auferstehung_und_das_Leben" title="Ich bin die Auferstehung und das Leben">Ich bin die Auferstehung und das Leben</a> |</span>
<span style="white-space:nowrap"><a href="Der_Weg_und_die_Wahrheit_und_das_Leben" title="Der Weg und die Wahrheit und das Leben">Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben</a> |</span>
<span style="white-space:nowrap"><a href="Der_Weinstock" title="Der Weinstock">Ich bin der wahre Weinstock</a></span><br>
<i>Weitere Bildreden</i>:
<span style="white-space:nowrap"><a href="Vom_Weizenkorn" title="Vom Weizenkorn">Vom Weizenkorn</a> |</span>
<span style="white-space:nowrap"><a href="Die_geb%C3%A4rende_Frau" title="Die gebärende Frau">Die gebärende Frau</a></span>
</p>
</div></div></div><!--htdig_noindex--><div><div class="zim-footer">
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</div>
</div>
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